Die Banane - Sattmacher und Seelentröster

Kochbanane und Obstbanane

Die Anbaugebiete für die Banane, die eigentlich aus dem tropischen Südostasien stammt, liegen heutzutage vor allem in Mittel- und Südamerika, auf den Kanarischen Inseln und in Asien. Es gibt circa 80 bis 100 verschiedene Bananensorten. In den Erzeugerländern wird ein Großteil der Produktion als Grundnahrungsmittel verbraucht. Dabei werden die Koch- oder Gemüsebananen in der täglichen Küche ähnlich wie bei uns die Kartoffeln verwendet und gekocht, gebacken oder gegrillt. Roh schmecken sie nicht. Wir kennen und essen dagegen die Obst- oder Dessertbanane, deren Anbau circa 12% der gesamten Bananenproduktion ausmacht.

Energiereich und leicht bekömmlich

Bananen enthalten nur wenig Fett, aber viel Energie, weil sie zu etwa 20% aus Kohlenhydrat in Form von Stärke bestehen, die bei zunehmender Reife in Zucker (z.B. Fruchtzucker) umgewandelt wird. Diese leicht verwertbaren Kohlenhydrate machen die Banane zu einem Spender schneller Energie. Das nutzen Sportler gern in Wettkampfpausen. Die Banane ist deshalb auch für Babys und ältere Menschen eine ideale Zwischenmahlzeit. Diabetiker sollten bedenken, dass eine reife Banane den Blutzuckerspiegel schneller erhöht als eine noch unreife.

Wertvolle Mineralien

Bananen enthalten neben Magnesium, Eisen und Zink vor allem viel Kalium. Dieses Mineral ist für den Körper sehr wichtig, um den Wasserhaushalt der Zellen zu regulieren. Es wird auch für die Funktion von Nerven und Muskeln benötigt.

Gut für die Seele

Ähnlich wie in Schokolade findet man in Bananen den Botenstoff Tryptophan, der im Gehirn die Produktion von Serotonin anregt. Dieses Serotonin wiederum hat eine leicht antidepressive und stimmungsaufhellende Wirkung.

Positiv für Magen und Darm

Nicht zuletzt wirkt die Banane ausgleichend auf den Magen und fördert durch die in ihr enthaltenen Ballaststoffe die Verdauung.

Gönnen Sie sich einen schönen Obstkorb!

Ihre Gabriele Knote