Ein Multitalent: Der Eibisch
In der Antike galt der Eibisch als gutes Heilmittel gegen Brandwunden, Zahnschmerzen und Durchfall. Heutzutage wenden wir die getrockneten Wurzelstücke und seltener auch die Blätter mit Erfolg gegen trockenen Reizhusten und bei Halsschmerzen an. Die Wirksamkeit beruht auf dem hohen Gehalt an Schleimstoffen, die beruhigend auf die Schleimhäute einwirken. Deshalb hilft Eibischtee auch bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Bei einer Magenschleimhautentzündung lindert ein Aufguß von Eibisch die Beschwerden, indem sich die Schleimstoffe wie ein Film schützend über die Magenschleimhaut legen.
Wie bereitet man den Eibischtee zu?
Die in der Wurzel enthaltenen Schleimstoffe sind empfindlich und müssen schonend extrahiert werden. Um möglichst viel Wirkstoff zu erhalten, macht man ein Kaltmazerat. Hierzu wird ein Teelöffel Eibischwurzel mit 150,0 ml kaltem Wasser übergossen, ein bis zwei Stunden stehengelassen und dann kurz zum Sieden erhitzt. Dann seiht man die Wurzelstückchen ab und trinkt den Tee schluckweise. Bei Reizhusten trinkt man mehrmals täglich eine Tasse und behält den Tee eine Weile im Mund.
Wie werden Heiltees zubereitet?
Am Beispiel der Eibischwurzel haben wir gesehen, daß die Zubereitung eines Tees ausschlaggebend für seine Wirksamkeit ist. Deshalb haben wir für alle Heilkräuter, die wir führen, Gebrauchsanweisungen ausgearbeitet. Wenn Sie bei uns Ihren Heiltee einkaufen, finden Sie die Gebrauchsanweisung auf der Tüte.
Neu auf unserer Website: Gebrauchsanweisungen für Heiltees.
Auf unserer Website www.sonnenapotheke-weiden.de haben wir die Gebrauchsanweisungen zu Ihrer Information bereitgestellt. Sie finden sie unter Sortiment/Heiltees. Alle dort aufgeführten Tees haben wir selbstverständlich vorrätig.
Ihre Gabriele Knote

