Sibirische Kälte? Kein Problem!
In diesem Winter beißt die Kälte heftig in Nase und Ohren, wenn wir das Haus verlassen. Aber wenn wir uns gut schützen, können wir das herrliche Winterwetter so richtig genießen und brauchen keine Schäden zu fürchten.
Die Zwiebeltechnik
Mehrere Schichten Kleidung übereinander halten wunderbar warm. Die Kleidungsstücke und die Schuhe dürfen aber nicht zu eng sein, weil sonst die Durchblutung gestört wird. Beim Wintersport oder bei der Arbeit im Freien eignet sich besonders Funktionsunterwäsche aus modernen Textilien, weil sie beim Schwitzen entstehende Feuchtigkeit nicht speichert und somit einer Auskühlung durch Verdunstungskälte vorbeugt. Die empfindlichen Ohren werden mit einer Mütze geschützt, die gleichzeitig einem zu großen Wärmeverlust über den Kopf vorbeugt. Handschuhe und ein warmer Schal machen die optimale Winterausstattung komplett.
Wie schütze ich meine Haut?
Unsere Gesichtshaut ist der Kälte direkt ausgesetzt und braucht deshalb bei tiefen Temperaturen einen besonderen Schutz. Bevor wir uns in das schöne Winterwetter hinausbegeben ist es empfehlenswert, eine sehr fetthaltige Gesichtspflege aufzutragen. Feuchtigkeitscremes sind ungeeignet, weil sie durch ihren hohen Wassergehalt die Kälte auf die Haut weiterleiten. Fette Zubereitungen isolieren und bieten der Haut einen guten Schutz. Beim Skifahren im Gebirge ist es wichtig, daß die Gesichtspflege auch einen hohen Lichtschutzfaktor aufweist, denn die Höhensonne hat eine besondere Intensität.
Und dann schön aufwärmen!
Ein heißer Tee mit Zucker macht schnell wieder warm. Besonders angenehm ist auch ein warmes Bad mit pflegenden Zusätzen, die der strapazierten Winterhaut gut tun.
Und wenn man die Kälte unterschätzt hat?
Bei leichten Erfrierungen erholt sich das Körpergewebe, ohne daß Schäden zurückbleiben. Wir spüren, daß sich die Ohren röten und jucken, oder daß die Füße richtig weh tun, wenn sie wieder warm werden. Dabei haben wir keine Spätfolgen zu befürchten. Bei stärkeren Erfrierungen muss man sehr behutsam vorgehen. Die betroffenen Stellen dürfen erst erwärmt werden, wenn sie nicht erneut der Kälte ausgesetzt werden müssen. Man beginnt am besten mit Umschlägen oder Bädern in kaltem (!) Wasser – warmes Wasser kann auf stark unterkühlter Haut zu Verbrennungen führen. Dann die Wassertemperatur langsam bis auf ca 40?Celsius steigern.
Wir wünschen Ihnen schöne Wintertage!
Ihre Gabriele Knote

